politik

Wir fordern 100 Prozent!

Der Emanzipationsprozess der Lesben, Schwulen und Bisexuellen hat große Fortschritte gemacht. Für Transidente hingegen ist noch viel zu tun. Es gibt immer noch keine 100-prozentige Gleichstellung in der Gesellschaft. Neben der rechtlichen Gleichstellung zeigen viele aktuelle Studien und persönliche Erfahrungen, dass Homophobie und Transphobie keine Nebenerscheinungen sind, sondern immer noch zu den tagtägliche Erfahrungen von Schwulen und Lesben sowie Transidenten gehört. Der Dachverband der Lesben-, Schwulen -und Transidentenvereine in Dortmund SLADO e.V. hat folgende Erklärung verabschiedet: SLADO-Erklärung. Es gibt also noch viel zu tun.

Über den Runden Tisch für Lesben, Schwule und Transidente beim Oberbürgermeisteramt konnte in den letzten zehn Jahren viel erreicht werden. Wir sehen die Stadt in einigen Bereichen für vorbildlich in diesem Kontext an. Sei es die Finanzierung des Gesundheitsladen Pudelwohl, das Portal für Lesben, Schwule und Transidente bei der Stadt oder die Einrichtung der Jugendbildungs- und Beratungseinrichtung Sunrise.

Mit unserem Oberbürgermeister Ullrich Sierau und der neu geschaffenen Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente bei der Stadt ist ein neuer Wind eingekehrt, der eine zusätzliche, positive Entwicklung eingeleitet hat. Wir merken, dass unser Anliegen einen anderen, positiven Stellenwert erhalten hat.

Aus seiner Tradition ist der CSD auch immer eine politische Demonstration für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung. Daher finden auch in diesem Jahr wieder Politik-Talks auf der CSD-Bühne statt.